INDUSTRIE 4.0 IN KMU- KMU-taugliche Wege zur Digitalisierung

INDUSTRIE 4.0 IN KMU- KMU-taugliche Wege zur Digitalisierung
Im Rahmen der 2. interdisziplinären Fachtagung des Arbeitskreises „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess (PEP)“ zum Thema Industrie 4.0 für KMUs wurden in Stuttgart erstmals KMU-gerechte Lösungsvorschläge vorgestellt.

Zum Auftakt der Veranstaltung führte Herr Horst Fritz, Vorsitzender des Arbeitskreises Industrie 4.0  der IHK-Karlsruhe, die Teilnehmer an die besonderen Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen heran. Für den Unternehmer steht immer die Frage nach dem Nutzen im Vordergrund. Prof. Haas, Leiter des Steinbeis Transferzentrums SITIS, sieht hier den größten Nutzen für das Produkt, die Mitarbeiter, die Kunden, auch Lieferanten und letztlich für den Unternehmer selbst, entlang der Wertschöpfungskette. Dies muss in internen Projekten, gegebenenfalls mit Beraterunterstützung, erarbeitet werden. Hier setzt des Steinbeis Transferzentrum Innovation und Organisation (STZio) an. Oliver Brehm, Leiter des STZio zeigt auf, wie die Unternehmen den Spagat vollziehen können, einerseits den Anforderungen des Tagesgeschäftes gerecht zu werden und parallel an internen Projekten zur Verbesserung des Produktentstehungsprozesses bei höchster Datenqualität und hohem Wiederverwendungsgrad zu arbeiten. Nur so können sie eine durchgängige Datenverwendung entlang des Produktentstehungsprozesses erreichen. Diese ist Voraussetzung für die Nutzung neuer Technologien, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, und der Digitalisierung nach „innen“ und „aussen“.

Das bewusst interdisziplinär auf die Bereiche Technik, Management, Bildung und Kunst ausgerichtete Konzept hat sich erneut bewährt. So wurde sichergestellt, dass die Fragestellungen in Vorträgen und Workshops durch die rund 50 Teilnehmer bedarfsgerecht erörtert werden konnten, und das Thema Industrie 4.0 somit auch in KMUs „unfallfrei“ Einzug halten kann. Die Veranstaltung fand Ihren angemessenen Ausklang in einer Vernissage von Dr. Philipp Liedl mit dem Titel „Digital. Kommunikativ. Vernetzt. KUNSTstücke der Industrie 4.0“

Der zugehörige Tagungsband wird im April 2017 kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zur ersten Veranstaltung ist der Tagungsband bereits als Download zu beziehen. Die Dokumentation bietet auf über 100 Seiten konkrete Lösungen und Handlungsanweisungen zum Thema Industrie 4.0 für KMUs.

Der Arbeitskreis „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess (PEP)“ geht auf eine Initiative von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas, Leiter des Karlsruher Steinbeis-Transferzentrums Institute for Transfer Technologies and Integrated Systems SITIS und Dipl.-Ing. (FH) Oliver Brehm, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Innovation und Organisation, zurück. Er ist offen für alle interessierten Zentren im Steinbeis-Verbund sowie entsprechend engagierten Experten um den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Der Arbeitskreis agiert dabei bewusst interdisziplinär, und wendet sich gerade an jene kleine und mittlere Unternehmen, welche sich den Herausforderungen dieser digitalen Entwicklung stellen wollen.

SAVE THE DATE:
Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe ist für den 1. März 2018 geplant. Bis dahin werden im Jahresverlauf verschiedene lokale Veranstaltungen zielgruppengerecht durchgeführt.

Analoge Vernetzung in der Praxis

Reges Interesse der Teilnehmer in 3 Sessions

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Oliver Brehm
Steinbeis Transferzentrum Innovation und Organisation (STZio) (Eislingen/Reutlingen)

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